Der behexte Schneider

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Der behexte Schneider

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Text

Alejchem, Scholem

Illustration

Kaplan, Anatoli L.

Verlag

Universitas Berlin

Jahr

1970

Dies ist die Geschichte vom armen Flickschneider Schimin-Elij-erhör-mich-Gott und dem Ungemach, das ihm widerfuhr, als er eine Ziege kaufen wollte.

Schimin-Elij aus dem imaginären Slodejewke muß erleben, wie sich das wortreich erhandelte Vieh mit dem prallen Euter über Nacht immer wieder in einen störrischen Bock verwandelt. Dispute, Korrespondenzen und sogar Handgreiflichkeiten löst das Streitobjekt aus, ehe es endlich verschwindet.

Und während der Bock das Weite sucht, liegt Schimin-Elij darnieder und begreift die Welt nicht mehr.

Es will ihm nicht in den Kopf, daß kein böser Geist die Hand im Spiel hatte. Schimin-Elij-erhör-mich-Gott, ein frommer, aber auch geschwätziger Jude, der seine Rede mit verdrehten Bibel- und Talmudzitaten schmückt, ist von seinem listigen Vetter geprellt worden, über dessen „Unbildung“ er die Nase gerümpft hatte.

 

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